Mögliche Fehler beim Intervallfasten

Intermittierendes Fasten ist eine gesunde langfristige und sehr erfolgreiche Methode zum Abnehmen. Viele praktizieren es aber nicht richtig. Wenn die Fehler vermieden werden, wird das Fasten viel effektiver!

Die häufigsten Fehler beim Intervallfasten

  1. Man isst weiterhin ungesund

Man sollte sich in den Ess-Phasen gesund ernähren: man wählt also seine Lebensmittel sorgfältig und bewusst aus, setzt auf eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung aus viel regionalem und biologischem Gemüse und Obst und bereitet seine Mahlzeiten frisch zu.

  1. Man isst zu viel und zu schnell

Plant Eure Mahlzeiten im Voraus. Verschlingt nicht alles, was Ihr findet, nach der Fastenphase!

Vermeidet es außerdem, schnell zu essen. Nehmt Euch Zeit für Eure Mahlzeiten, auch dann, wenn Ihr sehr hungrig seid. Kaut langsam und gründlich – jeden Bissen idealerweise 20- bis 25-mal.

Behaltet die verzehrte Menge im Blick. Überesst Euch nicht., sondern genießt Euer Essen!

  1. Man übertreibt

Intervallfasten ist keine Fastenkur! Es ist eine dauerhafte Ernährungsform, eine Umstellung auf einen gesunden Essrhythmus.

Macht also nicht den Fehler zu wenig zu essen, zu hungern oder ganze Lebensmittelgruppen, die aber sonst gesund für den Körper wären,  wegzulassen. Somit ist die Ernährung zu einseitig und es können sich Nährstoffmängel entwickeln.

Außerdem wäre somit diese Zeit eine Art Diät, die wir eigentlich vermeiden wollen. Denn dann nehmt Ihr zwar ab, nachher kommt aber der berüchtigte Jo-Jo Effekt!  

  1. Das Intervallfasten ist keine Diät!

Viele glauben, das Intervallfasten sei eine Art Diät, die man ein paar Wochen lang macht, mit der man ruckzuck abnimmt (ganz gleich was und wie viel man isst) und in deren Anschluss man dann wieder ganz normal essen kann. All das trifft nicht zu! 

Das Intervallfasten ist keine Diät. Man kann daher auch mit dem Intervallfasten zunehmen, nämlich dann, wenn man in der Essensphase zu viel oder vor allem das Falsche isst und keine Lust auf sportliche Aktivitäten hat.

Integriert diese Essform also langfristig in Eurer Leben und nicht nur für 6 Wochen!

  1. Man hat zu hohe Erwartungen

Immer wieder hört man, jemand habe mit dem Intervallfasten in wenigen Monaten 20 oder 30 Kilogramm abgenommen. Wir können davon ausgehen, dass der Betroffene das Intervallfasten nicht korrekt durchführte. Denn das Intervallfasten will gar nicht, dass man so schnell so viel abnimmt. Es ist eine Lebensform, die man umsetzt, weil man für seinen Körper das Beste möchte.

Schnelles Abnehmen ist alles andere als gesund. Das Ziel sollte sein, pro Woche etwa 0,5 Kilogramm abzunehmen, im Monat also ca. 2 Kilogramm – natürlich abhängig vom Ausgangsgewicht. Auf diese Weise erreicht man langsam, aber dauerhaft und auf gesunde Weise sein Normal- oder Idealgewicht.

Auch in Sachen Krankheiten werden vom Intervallfasten oft Wunder erwartet. 

Langfristige Gesundheit und Fitness kann jemand aber nur erreichen,  wer sich dauerhaft gesund und vitalstoffreich ernährt, sich regelmäßig bewegt und sich von Lastern verabschiedet (Zucker, Fast Food, Zigaretten, zu viel Kaffee etc.) – zusätzlich zum Intervallfasten!

  1. Man genehmigt sich Ausnahmen

Ein weit verbreiteter Fehler beim Intervallfasten ist die Neigung, sich häufig Ausnahmen zu genehmigen, also immer wieder in der Fastenphase zu essen oder Getränke zu sich zu nehmen, die das Fasten unterbrechen. So darf man keine nennenswerten gesundheitlichen Verbesserungen erwarten.

Praktiziert Ihr das Intervallfasten richtig, dann stellt sich bald ein so großes Wohlgefühl ein, dass Ihr gar keine Lust mehr auf Ausnahmen habt. 

  1. Man sucht nach Dingen, die in der Fastenphase erlaubt wären

Einfach einmal ein paar Stunden nichts essen, fällt vielen Menschen enorm schwer. Noch schwerer fällt es aber offenbar, in den Fastenstunden nur Wasser zu trinken. Daher sind viele Menschen ständig auf der Suche nach Dingen, die sie auch in der Fastenphase essen oder trinken könnten.

Den meisten Menschen geht es beim Intervallfasten nur darum, in der Fastenphase keine oder wenige Kalorien zu sich zu nehmen. 

Es geht aber nicht nur um Kalorien. In der Fastenphase trinkt man idealerweise Wasser, nichts anderes, zumal es aktuelle Studien gibt, die zeigen, dass Koffein den Blutzuckerspiegel anhebt und dafür sorgt, dass der Blutzuckerspiegel länger erhöht bleibt.

Gerade aber der Blutzuckerspiegel sollte während des Fastens konstant niedrig bleiben, also nicht steigen. Andernfalls wird die Fastenphase unterbrochen.

  1. Man ist vom Intervallfasten besessen

Die Umstellung sollte entspannt, ohne Stress und ohne Zwang laufen. Zwingt nicht die Familie oder Freunde zum Mitmachen, wenn sie nicht möchten.

Es passiert auch nichts, wenn Ihr die Zeiten nicht minutengenau einhalten könnt.

Fasten bedeutet auch, Süchte und Gewohnheiten überdenken

Fasten bedeutet, den Körper entlasten, ihn einfach einmal in Ruhe lassen und nicht immer wieder irgendetwas in ihn hineinzuschütten. Fasten ist eine Zeit, in der man sich mit seinen Süchten und Gewohnheiten konfrontiert sieht und diese einmal in aller Ruhe reflektieren kann.

Fasten ist daher kein Verzicht und man muss die Fastenphase auch nicht „durchstehen“. Das Intervallfasten ist ein Gewinn für die Gesundheit und das Wohlbefinden, so dass es nicht gezwungenermaßen praktiziert wird, sondern mit Spaß und guter Laune!

Ich empfehle Euch noch in der SPAR Health Coach App den Beitrag
“Detox, rein ins neue Jahr”
zu lesen – unter der Kategorie Ernährung. 

 

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